Roberto Blanco und das Geheimnis der Guar-Bohne

Mit 85 Jahren gleicht Roberto Blanco einem wahren Jungbrunnen. Sein Geheimnis: Auf seinen Körper hören und sich jedes Jahr einmal gesundheitlich durchchecken lassen. Besondere Beachtung schenkt er dabei seinem Körpergewicht. Ausgelöst durch seinen ersten Aufenthalt im Fachkurhaus Seeblick hat der Unterhaltungskünstler in nur drei Monaten zwölf Kilogramm verloren. Zahlreiche Medien wollten wissen, was sich hinter diesem Erfolg verbirgt.

Anfang 2019 nahmen Roberto Blanco und seine Frau Luzandra erstmals an einer Intensivkur(s)-Woche im Fachkurhaus Seeblick teil, um «ein paar Pfunde loszuwerden» und den Körper zu entgiften. «Das Gesundheitskonzept, das Ernährungsmedizin und Medical Wellness zu einer Stoffwechseltherapie verbindet, kannte ich vorher noch nicht. Und man sieht den Erfolg, wenn die Waage weniger anzeigt. In der ersten Woche habe ich mit dem EPD®-Ernährungsprogramm 4 Kilo abgenommen ohne zu hungern – obwohl ich hier stündlich eine Mahlzeit zu mir nehme», erklärte der Sänger, Entertainer, Schauspieler und Synchronsprecher im Gespräch mit «Meine Gesundheit». Dieser Aufenthalt wirkte lange positiv nach. Bevor das vielbeschäftigte Paar im Januar 2020 erneut für zwei Wochen in den «Seeblick» kam, war Roberto Blanco Anfang Dezember 2019 Stargast beim 12. Seeblick Talk». Wenige Wochen später wurden die Medien auf seinen Abnehmerfolg und seine gute Fitness aufmerksam. So berichtete z. B. Sonja Utsch bei BILD der FRAU Online, wie Roberto Blanco «in nur drei Monaten ganze zwölf Kilogramm loswerden konnte» (1). In ihrem Beitrag schreibt die Redakteurin: «Er treibe nicht nur regelmässig Sport, sondern habe vor allem auch seine Ernährung umgestellt, erzählt der Entertainer. Das Ergebnis lässt sich sehen, statt 110 Kilogramm zeige die Waage jetzt nur noch 98 Kilo. Vor allem ein Mittelchen habe er in seinen Ernährungsplan aufgenommen, verrät er der «Bild»: «Ich wollte ein bisschen weniger wiegen und habe meine Ernährung umgestellt. Das Geheim-Mittel dabei ist die Guar-Bohne aus Indien. Das Mehl aus ihrem Kern mische ich als Extrakt meinen Mahlzeiten bei. Die vielen Ballaststoffe darin lassen die Pfunde schwinden.»

Den biochemischen Kreislauf beeinflussen
Über die Wirkungsweise von Guarkernmehl im menschlichen Stoffwechsel («Fit und schlank mit pflanzlichen Ballaststoffen») informiert die Stiftung für Gesundheit (SfGU) in einer Broschüre. Darin schreiben die Autoren Dr. E. Nittner und Andreas Hefel (Präsident der SfGU): «Von allen bekannten Ballaststoffen ist das Guarkernmehl, bzw. Präparate auf der Basis von kontrolliertem, gereinigtem Guarkernmehl in Pharmaqualität das interessanteste für den menschlichen Stoffwechsel. Deren chemische Bestandteile sind vor allem durch die beta-D-Glykane geprägt, die massiv in den biochemischen Kreislauf des Körpers eingreifen. Präparate auf der Basis von Guarkernmehl sollen langfristig und nebenwirkungsfrei eingesetzt werden → bei Übergewicht → bei Diabetes mellitus/Zuckerkrankheit → bei erhöhten Cholesterinwerten → bei Verstopfung und Stuhlgangproblemen → sowie zur Entgiftung von Umweltschadstoffen.»

«Guar – eine willkommene Bereicherung in meiner Küche».

Eine ballaststoffreiche Ernährung gilt als Schutz vor Zivilisationskrankheiten, wie z. B. Diabetes mellitus oder erhöhten Cholesterinwerten. Besonders interessant für den menschlichen Stoffwechsel ist Guarkernmehl. «Meine Gesundheit»-Leserin Susanne Tschirren-Schwejda berichtet von ihren ersten Erfahrungen mit diesem pflanzlichen Ballaststoff und stösst dabei auf eine Frage: Wie lässt sich beim Anrühren das Verklumpen vermeiden.

Viele Journalisten staunten nicht schlecht:
In nur drei Monaten verlor Roberto Blanco 12 Kilogramm Gewicht. Immer wieder gefragt nach dem Erfolgsrezept, verschaffte er seinem «Geheim-Mittel» hohe Aufmerksamkeit – dem Guarkernmehl, das er seinen Mahlzeiten beimischt. Bei vielen Menschen löste der Unterhaltungskünstler damit eine Initialzündung aus, so auch bei Susanne Tschirren-Schwejda: «Seit einiger Zeit habe ich Guarmehl im Küchenschrank, als Verdickungsmittel gekauft, bislang aber nie gebraucht. Ich wusste nicht so recht, wie, weshalb und wofür. Das wird sich jetzt ändern, toll», schrieb die Leserin von «Meine Gesundheit» an die Redaktion. So bestellte sie die Broschüre «Fit und schlank mit pflanzlichen Ballaststoffen» und sammelte ihre eigenen Erfahrungen: «Ich wollte wissen, wie sich die regelmässige Einnahme auf meinen trägen Stoffwechsel auswirkt.» Nachdem mehr als zwei Monate vergangen waren, zog sie eine erste Zwischenbilanz:

«Ich habe das Guarkernmehl als Bereicherung in meiner Küche ‹willkommen geheissen› und möchte es nicht mehr missen.» Besonders schätzen lernte sie dabei «die in Windeseile verdickenden Qualitäten dieses Mehls, z. B. mit einem gestrichenen Kaffeelöffel jeden Morgen im Birchermüesli oder dem Porridge, das damit sämig und dicklich wird». Trotz des tiefen Kaloriengehalts liefere ihr diese Mahlzeit genügend «Treibstoff» für den Morgen.

Mehl verklumpt
Beim Experimentieren machte Susanne Tschirren-Schwejda eine Feststellung, für die sie eine Erklärung suchte: «Ob ich das Guarkernmehl nun in heisser oder in kalter Flüssigkeit anrühre, es bilden sich immer Klumpen. Vor ein paar Tagen habe ich das Mehl in kaltem Wasser angerührt und erst anschliessend einer sehr dünnflüssigen Bouillon zugeführt – das ging auch nicht wirklich. Die Eindickung erfolgte so schnell, dass sich sogar am Löffel Klumpen sammelten.»

Guar als Kohlenhydratbremse
Bei der Beantwortung von Fragen wie diesen ist die Redaktion gerne mit Rat und Tat behilflich. So weiss «Seeblick»-Gründer Andreas Hefel von einer Alternative zu berichten, mit der sich das Verklumpen vermeiden lässt: «Als unbearbeitetes Quellmittel klumpt Guarkernmehl relativ schnell. Für die Einnahme als wasserlöslicher Ballaststoff und als Kohlenhydratbremse kann Guar auch in Granulatform verwendet werden. Das kann nicht nur in Joghurt oder Müesli eingerührt, sondern auch trocken mit viel Flüssigkeit eingenommen werden.»

Guar-Broschüre bestellen:
Die Broschüre über die Guar-Bohne umfasst 20 Seiten und kann als PDF-Datei kostenlos bestellt werden: communications@sfgu.ch

Text: Jürgen Kupferschmid Bilder: Holger Thissen

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