Stressauslöser erkennen und vermeiden

Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft chronischen Stress als eine der grössten Gesundheitsgefahren dieses Jahrhunderts ein. Viele Faktoren führen dazu, dass Stress und Entspannung aus der Balance geraten. Im digitalen Zeitalter zählt Elektrosmog vermehrt zu den alltäglichen Stressoren. Die persönlichen Stressmarker sind messbar – u. a. auf Basis der Herzratenvariabilität (HRV). Auch die schützenden Effekte einer Entstörungs-Technologie lassen sich damit dokumentieren.

Die zunehmende Technisierung in unserer Zeit führt zu einer Vielzahl an verschiedenen elektromagnetischen Schwingungen, die auch Elektrosmog genannt werden. Technisch erzeugter Elektrosmog ist nichts anderes als elektromagnetische Umweltverschmutzung, die weder sicht- noch hörbar ist. Dabei wirkt der menschliche Körper wie eine «lebende Antenne»; er nimmt diverse Strahlungen ebenso wie Störfelder auf. Durch die Herzratenvariabilität (HRV) kann aufgezeigt werden, wie Elektrosmog auf den Menschen wirkt. Generell weist eine hohe HRV darauf hin, dass sich der Organismus gut an innere und äussere Umweltfaktoren anpassen kann.

Mit der HRV lassen sich Stress und chronischer Stress erkennen. Die chronische Aktivierung des sympathischen Nervensystems führt zu Regulationsstörungen im gesamten Organismus, u. a. der Verdauung. Verdauungsprozesse werden unter Stress massiv eingeschränkt. Dadurch wird die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigt und das Risiko für Mangelerscheinungen steigt. Eine dauerhafte Unterversorgung mit Mikronährstoffen führt schliesslich zur Entstehung von stoffwechselbedingten Zivilisationserkrankungen. Um Hinweise auf die gesundheitlichen Auswirkungen von Elektrosmog auf den menschlichen Organismus zu erhalten, werden mit dem Analysesystem «Vieva» Daten errechnet, die u. a. auf der HRV beruhen. In Untersuchungen konnten dabei auch die schützenden Effekte einer Entstörungs-Technologie (Gabriel-Chip) dokumentiert werden – dargestellt als Reduzierung der Stressmarker, der Verbesserung des biologischen Alters und einem individuellen Elektrosmog-Belastungswert. Anhand der Anteile von Stressoren, die typischerweise unter Einwirkung von elektromagnetischer Strahlung auftreten, lassen sich so Aussagen über die individuelle Belastung treffen.

TIPP: Generell sollte Elektrosmog vermieden oder minimiert werden, wo es nur geht. Das Smartphone nachts in den Flugmodus zu schalten, ist eine der einfachsten Schutzmassnahmen. Es im Schlafzimmer aufzuladen, ist ein absolutes No-Go. Alle direkt beeinflussbaren Strahlungsquellen im persönlichen Lebens- und Arbeitsumfeld lassen sich reduzieren, z. B. indem der WLAN-Router ausgeschaltet wird. Darüber hinaus gibt es Entstörungsverfahren, deren Wirksamkeit mess- und dokumentierbar ist. Um die Umgebung gesundheitsförderlich zu gestalten, bieten Messdaten der mobilen «Vieva Health Navigation» eine gute Orientierung.

Weitere Informationen: Vieva Swiss AG

TIPP: TV-Interview in der SALUSMED®-Mediathek unter salusmed. world (Mediathek, Rubrik «SfGU / SALUSMED® / Bodenseekongress»).

Text: Knut R. Groth*, Luft- und Raumfahrttechniker, HRV-Spezialist Bilder: Vitaltuning AG, SfGU

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