Digital? Ja, aber sicher!

Die Entwicklung neuer digitaler Technologien steht in einem Spannungsverhältnis zu den gesundheitlichen Risiken, die von künstlich erzeugten technischen Feldern ausgehen. Um wirksame Strategien für einen lösungsorientierten Umgang zu finden, ist der interdisziplinäre Austausch von Wissenschaft und Praxis unverzichtbar. In Kooperation mit der SfGU wurde dazu das Gabriel-Symposium ins Leben gerufen – als Pendant zum Internationalen Bodenseekongress.

Wer im Internet der Frage nachgeht, ob von elektromagnetischer Strahlung ein Risiko für die Gesundheit ausgeht, der stösst auf zum Teil sehr widersprüchliche Meinungen. Da hält zum einen die Deutsche Bundesregierung Mobilfunkstrahlung für gesundheitlich unbedenklich*. Zum anderen geht der Tagesspiegel** ausführlich darauf ein, dass Europas Regierungen die Gefahr ignorierten, die von der fünften Generation der Mobilfunktechnik (5G) auf die Gesundheit ausgehen könnte. «Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann», heisst es in dem Bericht unter Berufung auf das Journalisten-Team Investigate Europe. Und: Von den zurzeit mehr als 700 Millionen Euro, die die EU in Projekte zur 5G-Entwicklung pumpe, diene nicht eines davon der Risikoforschung. Dem entspricht eine Information in der «Süddeutschen Zeitung»***, wonach mehr als 230 Ärzte und Wissenschaftler ein Moratorium für 5G forderten, weil die gesundheitlichen Folgen nicht hinreichend untersucht seien. Am 2. Gabriel-Symposium, das am 2. Februar 2019 im KTC Königstein stattgefunden hat, konnte anhand aktuellster wissenschaftlicher Erkenntnisse plausibel dargelegt werden, wie sich elektromagnetische Strahlung auf den menschlichen Organismus auswirkt und wie man sich wirksam davor schützen kann.

Doppelter Effekt auf den menschlichen Organismus
Dazu hat der Fachkongress wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse mit Leitliniencharakter hervorgebracht: Elektromagnetische Strahlung, z. B. durch Mobilfunk, hat einen doppelten Effekt auf den menschlichen Organismus: Sie versetzt das Gehirn in Stress und hat schwerwiegende Folgen für den Zellstoffwechsel und die Funktionstüchtigkeit der Mitochondrien, also die «Kraftwerke der Zellen». Somit haben diese Risikofaktoren einen Einfluss auf die Stoffwechselprozesse, das körpereigene Regulationssystem und damit auf die Gesundheit. 7 Referentinnen und Referenten sowie 110 Teilnehmende aus Wissenschaft und Praxis erörterten eine multifaktorielle Strategie, um damit lösungsorientiert umzugehen. Sie beruht

→ auf einer Diagnostik, die den Status der Regeneration und            Degeneration erfassen kann

→ auf dem wirksamen Schutz mit der Gabriel-Technologie kombiniert mit

→ individualisierten Mikronährstofftherapien

→  sowie Methoden, die die Regeneration im Gehirn gezielt anregen und Ungleichgewichte in den Gehirnaktivierungen korrigieren.

Am 2. Gabriel-Symposium referierten:

Prof. Dr. Brigitte König (Institut für Medizinische Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie am Universitätsklinikum Leipzig)
Prof. Dr. Jörg Spitz (Akademie für menschliche Medizin, AMM)
Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn (Johannes Gutenberg Universität-Mainz, Institut für Sportwissenschaft)
Dr. Diana Henz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Sportwissenschaft)
Knuth Groth (Gründer und Geschäftsführer der Vitaltuning AG)
Jörg Hentschel (Heilpraktiker)
Harry Roos (Sachverständiger für Elektrosmog-Analyse und Elektrosmog-Messtechnik)

Bericht zum 2. Gabriel-Symposium erschienen

Die Diskussion und die Erkenntnisse des 2. Gabriel- Symposiums sind in einem Bericht ausführlich dokumentiert.

Die Publikation kann per E-Mail kostenlos bestellt werden unter: communications@sfgu.ch

*«Bundesregierung hält Mobilfunkstrahlung für gesundheitlich unbedenklich» veröffentlicht am 13. Dez. 2018 unter aerzteblatt.de **«Wie gesundheitsschädlich ist 5G wirklich?» von Harald Schumann und Elisa Simantke, veröffentlicht am 15. Jan. 2019 unter tagesspiegel.de ***«Neues Netz, neue Sorgen» von Kathrin Zinkant, veröffentlicht am 26. Jan. 2019 unter sueddeutsche.de

Text: Jürgen Kupferschmid  Titelgestaltung Gabriel-Bericht: Sandra Lamm

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